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Freiberger & Collegen

Steuerberatungsgesellschaft mbH
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Termine Dezember 2013

Bitte beachten Sie die folgenden Termine, zu denen die
Steuern fällig werden:

Steuerart

Fälligkeit

Ende der Schonfrist bei Zahlung durch

 

 

Überweisung1

Scheck2

Lohnsteuer,
Kirchensteuer, Solidaritätszuschlag
3

10.12.2013

13.12.2013

6.12.2013

Kapitalertragsteuer,
Solidaritätszuschlag

Ab
dem 1.1.2005 sind die Kapitalertragsteuer sowie der darauf entfallende
Solidaritätszuschlag zeitgleich mit einer Gewinnausschüttung an den
Anteilseigner an das zuständige Finanzamt abzuführen.

Einkommensteuer,
Kirchensteuer, Solidaritätszuschlag

10.12.2013

13.12.2013

6.12.2013

Körperschaftsteuer,
Solidaritätszuschlag

10.12.2013

13.12.2013

6.12.2013

Umsatzsteuer4

10.12.2013

13.12.2013

6.12.2013

Sozialversicherung5

23.12.2013

entfällt

entfällt

 

1  Umsatzsteuervoranmeldungen
und Lohnsteueranmeldungen müssen grundsätzlich bis zum 10. des dem
Anmeldungszeitraum folgenden Monats (auf elektronischem Weg) abgegeben werden.
Fällt der 10. auf einen Samstag, Sonntag oder Feiertag, ist der nächste Werktag
der Stichtag. Bei einer Säumnis der Zahlung bis zu drei Tagen werden keine
Säumniszuschläge erhoben. Eine Überweisung muss so frühzeitig erfolgen, dass
die Wertstellung auf dem Konto des Finanzamts am Tag der Fälligkeit erfolgt.

2  Bei
Zahlung durch Scheck ist zu beachten, dass die Zahlung erst drei Tage nach
Eingang des Schecks beim Finanzamt als erfolgt gilt. Es sollte stattdessen eine
Einzugsermächtigung erteilt werden.

3  Für
den abgelaufenen Monat.

4  Für
den abgelaufenen Monat; bei Dauerfristverlängerung für den vorletzten Monat.

5  Die
Fälligkeitsregelungen der Sozialversicherungsbeiträge sind einheitlich auf den
drittletzten Bankarbeitstag des laufenden Monats vorgezogen worden. Um
Säumniszuschläge zu vermeiden, empfiehlt sich das Lastschriftverfahren. Bei allen
Krankenkassen gilt ein einheitlicher Abgabetermin für die Beitragsnachweise.
Diese müssen bis spätestens zwei Arbeitstage vor Fälligkeit (d. h. am 19.12.2013)
an die jeweilige Einzugsstelle übermittelt werden. Regionale Besonderheiten
bzgl. der Fälligkeiten sind ggf. zu beachten. Wird die Lohnbuchführung durch
extern Beauftragte erledigt, sollten die Lohn- und Gehaltsdaten etwa
10 Tage vor dem Fälligkeitstermin an den Beauftragten übermittelt werden.
Dies gilt insbesondere, wenn die Fälligkeit auf einen Montag oder auf einen Tag
nach Feiertagen fällt.

Zahlungsverzug: Höhe der Verzugszinsen

Der Gläubiger kann nach dem Eintritt der Fälligkeit seines
Anspruchs den Schuldner durch eine Mahnung in Verzug setzen. Der Mahnung
gleichgestellt sind die Klageerhebung sowie der Mahnbescheid.

Einer Mahnung bedarf es nicht, wenn

·       für
die Leistung eine Zeit nach dem Kalender bestimmt ist,

·       die
Leistung an ein vorausgehendes Ereignis anknüpft,

·       der
Schuldner die Leistung verweigert,

·       besondere
Gründe den sofortigen Eintritt des Verzugs rechtfertigen.

Bei Entgeltforderungen tritt Verzug spätestens 30 Tage
nach Fälligkeit und Zugang einer Rechnung ein; dies gilt gegenüber einem
Schuldner, der Verbraucher ist, allerdings nur, wenn hierauf in der Rechnung
besonders hingewiesen wurde.

Im Streitfall muss allerdings der Gläubiger den Zugang der
Rechnung (nötigenfalls auch den darauf enthaltenen Verbraucherhinweis) bzw. den
Zugang der Mahnung beweisen.

Während des Verzugs ist eine Geldschuld zu verzinsen. Der
Verzugszinssatz beträgt für das Jahr fünf Prozentpunkte bzw. für Rechtsgeschäfte,
an denen Verbraucher nicht beteiligt sind, acht Prozentpunkte über dem
Basiszinssatz.

Der Basiszinssatz verändert sich zum 1. Januar und
1. Juli eines jeden Jahres um die Prozentpunkte, um welche die Bezugsgröße
seit der letzten Veränderung des Basiszinssatzes gestiegen oder gefallen ist.
Bezugsgröße ist der Zinssatz für die jüngste Hauptrefinanzierungsoperation der
Europäischen Zentralbank vor dem ersten Kalendertag des betreffenden
Halbjahres.

Aktuelle Basis- bzw. Verzugszinssätze ab 1.1.2011:

Zeitraum

Basiszinssatz

Verzugszinssatz

Verzugszinssatz für Rechtsgeschäfte ohne Verbraucherbeteiligung

1.1. bis 30.6.2011

0,12 %

5,12 %

8,12 %

1.7. bis 31.12.2011

0,37 %

5,37 %

8,37 %

1.1. bis 30.6.2012

0,12 %

5,12 %

8,12 %

1.7. bis 31.12.2012

0,12 %

5,12 %

8,12 %

1.1. bis 30.6.2013

-0,13 %

4,87 %

7,87 %

1.7. bis 31.12.2013

-0,38 %

4,62 %

7,62 %

Folgende Unterlagen können im Jahr 2014 vernichtet
werden

Nachstehend aufgeführte Buchführungsunterlagen können nach
dem 31. Dezember 2013 vernichtet werden:

·       Aufzeichnungen
aus 2003 und früher.

·       Inventare,
die bis zum 31.12.2003 aufgestellt worden sind.

·       Bücher,
in denen die letzte Eintragung im Jahre 2003 oder früher erfolgt ist.

·       Jahresabschlüsse,
Eröffnungsbilanzen und Lageberichte
, die 2003 oder früher aufgestellt
worden sind.

·       Buchungsbelege
aus dem Jahre 2003 oder früher.

·       Empfangene
Handels
– oder Geschäftsbriefe und Kopien der abgesandten Handels-
oder Geschäftsbriefe
, die 2007 oder früher empfangen bzw. abgesandt wurden.

·       sonstige
für die Besteuerung bedeutsame Unterlagen aus dem Jahre 2007 oder
früher.

Dabei sind die Fristen für die Steuerfestsetzungen zu
beachten.

Unterlagen dürfen nicht vernichtet werden, wenn sie
von Bedeutung sind

·       für
eine begonnene Außenprüfung,

·       für
anhängige steuerstraf- oder bußgeldrechtliche Ermittlungen,

·       für
ein schwebendes oder aufgrund einer Außenprüfung zu erwartendes Rechtsbehelfsverfahren
oder zur Begründung der Anträge an das Finanzamt und

·       bei
vorläufigen Steuerfestsetzungen.

Es ist darauf zu achten, dass auch die elektronisch
erstellten Daten für zehn Jahre vorgehalten werden müssen.

Natürliche Personen, deren Summe der positiven Einkünfte aus
Überschusseinkünften (aus nichtselbständiger Arbeit, Kapitalvermögen,
Vermietung und Verpachtung und sonstige Einkünfte) mehr als 500.000 € im
Kalenderjahr 2013 betragen hat, müssen ab 2014 die im Zusammenhang stehenden
Aufzeichnungen und Unterlagen sechs Jahre aufbewahren. Bei Zusammenveranlagung
sind die Feststellungen für jeden Ehegatten gesondert maßgebend.

Die Verpflichtung entfällt erst mit Ablauf des fünften
aufeinander folgenden Kalenderjahrs in dem die Voraussetzungen nicht erfüllt
sind.

Änderung des Reisekostenrechts am 1.1.2014

Die bisherigen Bestimmungen zum steuerlichen Reisekostenrecht
werden ab dem 1.1.2014 vereinfacht und vereinheitlicht. Bei den Pauschalen für
Verpflegungsmehraufwendungen werden die Mindestabwesenheitszeiten verringert,
sodass es nur noch zwei unterschiedliche Abzugsbeträge gibt:

·       12 €
pauschal für eintägige Dienstreisen ohne Übernachtung ab einer Abwesenheit von
mehr als 8 Stunden und für den An- und Abreisetag bei einer mehrtägigen Dienstreise.

·       24 €
pauschal für eine mehrtägige Dienstreise und eine 24-stündige Abwesenheit.

Für die Fahrten zur regelmäßigen Arbeitsstätte gilt, dass es nur
noch eine regelmäßige Arbeitsstätte je Dienstverhältnis gibt. Welche von
mehreren Arbeitsstätten das ist, wird durch den Arbeitgeber oder anhand
quantitativer Elemente festgelegt. Aus der regelmäßigen Arbeitsstätte wird
begrifflich die erste Tätigkeitsstätte.

Weitere Änderungen gibt es bei den Unterkunftskosten im
Rahmen der doppelten Haushaltsführung sowie der vom Arbeitgeber zur Verfügung
gestellten Verpflegung anlässlich einer auswärtigen beruflichen Tätigkeit. Als
Unterkunftskosten können zukünftig die dem Arbeitnehmer tatsächlich
entstehenden Aufwendungen für die Nutzung der Unterkunft oder Wohnung angesetzt
werden, höchstens jedoch 1.000 € im Monat. Dieser Betrag umfasst alle für
die Unterkunft oder Wohnung entstehenden Aufwendungen, z. B. Miete einschließlich
Betriebskosten, Miet- oder Pachtkosten für Kfz-Stellplätze (auch in Tiefgaragen),
Aufwendungen für Sondernutzung (z. B. Garten). Damit entfällt die Prüfung
der angemessenen Wohnungsgröße.

Hinweis: Das Bundesministerium der Finanzen hat in
einem umfangreichen Einführungsschreiben zu allen neuen Regelungen ausführlich Stellung
genommen. Zu Einzelheiten sollte der Steuerberater gefragt werden.

Steuerabzug bei Bauleistungen: Folgebescheinigung
beantragen

Der Auftraggeber (Leistungsempfänger) einer Bauleistung ist
verpflichtet, von der Gegenleistung 15 % einzubehalten und an das
Finanzamt abzuführen. Demzufolge darf der Empfänger der Bauleistung nur den um
den Steuerabzug geminderten Preis an den Bauunternehmer auszahlen. Die
Abzugsverpflichtung tritt ein, wenn der Empfänger der Bauleistung ein
Unternehmer i. S. d. Umsatzsteuerrechts (auch wenn er nur
umsatzsteuerfreie Vermietungsumsätze tätigt) oder eine juristische Person des
öffentlichen Rechts (z. B. eine Gemeinde) ist.

Der Empfänger
der Bauleistung (Leistungsempfänger) muss den Steuerabzug nicht vornehmen, wenn

·       der
Bauunternehmer eine gültige, durch das Finanzamt ausgestellte Freistellungsbescheinigung
vorlegen kann oder

·       die
an den Bauunternehmer zu zahlende Gegenleistung im laufenden Kalenderjahr
voraussichtlich 5.000 Euro nicht übersteigt. Bei Leistungsempfängern, die
ausschließlich umsatzsteuerfreie Vermietungsumsätze erbringen (Vermieter),
erhöht sich diese Bagatellgrenze auf 15.000 Euro. Zur Ermittlung der
Bagatellgrenzen sind alle im Kalenderjahr an den Leistungsempfänger erbrachten
und voraussichtlich zu erbringenden Bauleistungen zusammenzurechnen.

Nach einem Schreiben des Bundesministeriums der Finanzen sind
auf unbeschränkte Zeit erteilte Freistellungsbescheinigungen nur für drei Jahre
gültig. Eine Folgebescheinigung ist auszustellen, wenn der Antrag sechs Monate
vor Ablauf der Geltungsdauer gestellt wird.

Hinweis: Betroffene Bauunternehmer und Handwerker
sollten ihre Bescheinigungen prüfen und ggf. noch in diesem Jahr einen neuen
Antrag stellen.

Überprüfung der Miethöhe zum 1.1.2014 bei verbilligter
Vermietung

Bei verbilligter Vermietung von Wohnungen sowohl an
Angehörige als auch an fremde Dritte beträgt die Grenze 66 % der
ortsüblichen Marktmiete. Deshalb ist Folgendes zu beachten:

·       Beträgt
die vereinbarte Miete mindestens 66 % der ortsüblichen Marktmiete, dann
sind die mit den Mieteinnahmen zusammenhängenden Werbungskosten voll
abzugsfähig.

·       Liegt
der Mietzins unterhalb von 66 % der ortsüblichen Marktmiete, können die
Aufwendungen nur entsprechend dem entgeltlichen Anteil der Vermietung geltend
gemacht werden.

·       Aus
diesem Grund sollten bestehende Mietverträge kurzfristig darauf geprüft werden,
ob sie den üblichen Konditionen entsprechen und auch so durchgeführt werden.
Dies gilt auch für die zu zahlenden Nebenkosten. Insbesondere sollte die Höhe
der Miete geprüft und zum 1.1.2014 ggf. angepasst werden. Dabei empfiehlt es
sich, nicht bis an die äußersten Grenzen heranzugehen. Eine
Totalüberschussprognose ist in allen Fällen nicht mehr erforderlich.

·       Der
Mietvertrag muss insbesondere bei Vermietung an Angehörige einem Fremdvergleich
(Vermietung an fremde Dritte) standhalten, weil er sonst steuerrechtlich nicht
anerkannt wird. Die Mieten und Nebenkosten sollten von den Angehörigen
pünktlich bezahlt werden.

Überprüfung der Gesellschafter-Geschäftsführerbezüge
vor dem 1.1.2014

Bezüge der Gesellschafter-Geschäftsführer einer GmbH sind
spätestens nach Ablauf von drei Jahren auf ihre Angemessenheit zu überprüfen.
Falls die Bezüge eines Gesellschafter-Geschäftsführers zuletzt im Jahre 2010
für die Jahre 2011‑2013 festgelegt worden sind, muss noch vor dem 1.1.2014
eine Neuberechnung erfolgen. Dabei muss auch beachtet werden, dass die
Gesamtbezüge im Einzelfall angemessen sind. So kann es notwendig sein, die
Tantieme und die Gesamtbezüge ‑ z. B. wegen weiterer Bezüge aus
anderen Tätigkeiten ‑ auf einen bestimmten Höchstbetrag zu begrenzen.

Sowohl die Neufestsetzung als auch sämtliche Änderungen der
Bezüge sind grundsätzlich im Voraus durch die Gesellschafterversammlung
festzustellen.

Hinweis: Aufgrund der Vielzahl der Urteile zu diesem
Themengebiet ist es sinnvoll, die Bezüge insgesamt mit dem Steuerberater
abzustimmen.